Bergtour durchs Wettersteingebirge zur Meiler Hütte

Am ersten Ferienwochenende startete am Fuße der großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen (708 m) eine zwölf köpfige Wandergruppe der Ski- und Snowboardabteilung der TSF Welzheim ins Wettersteingebirge. Das Wettersteingebirge kurz auch Wetterstein genannt ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen, ein relativ kompaktes Gebirge. Zuerst ging es aber 699 Meter lang durch die Partnachklamm mit ihren wilden Wasserfällen und Stromschnellen und einer Tiefe von circa 80 Metern. Die Klamm wurde schon 1912 touristisch erschlossen und zum Naturdenkmal ernannt.

Über hohe Schritte und Stufen ging es für alle Wanderer weiter stetig bergauf bis zum Königsweg. Nach einer Vesperpause mit gigantischem Blick auf die Zugspitze wanderten alle unterhalb des Schachentorkopfes weiter zum Schachenhaus auf 1866 Meter Höhe. Von weitem hörte man schon die Glocken der vielen Kühe auf den Bergwiesen. Nach einer kleinen Pause gönnten sich die Teilnehmer noch einen Blick auf das höchstgelegene Schloss Deutschlands, das Schachenschloss König Ludwig II. Danach ging es weiter über den Kälbersteig und einem Fels- und Grasrücken Richtung Meiler Hütte. Unterwegs wurde das Wetter zunehmend schlechter und die Gruppe musste bei Regen, Hagel und Gewitter den letzten steilen Anstieg durch Felsen und Geröll zur Meiler Hütte (Seehöhe 2374 m) gehen.

Auf der Hütte zog sich jeder gleich etwas Trockenes an und das Matratzenlager wurde bezogen. Gegen später ließ sich jeder das leckere Abendessen schmecken. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Teilweise gut ausgeschlafen wartete das Frühstück und der zweite Wandertag. Von der Meiler Hütte ging es zunächst zurück zum Schachenhaus, bevor es steil bergab über große Stufen und teilweise mit Drahtseilen gesicherten Weg in Richtung Oberreintal abwärts ging. Entlang der Partnach erreichten die Wanderer wieder durch die Partnachklamm den Ausgangspunkt.

Es war ein tolles Wanderwochenende mit jeweils über 26000 Schritten, 16 km und einer Höhendifferenz von 1666 Metern.

Familien-Radtour nach Schorndorf

Eine kleine aber feine Gruppe traf sich am Sonntag, 26. Mai zur alljährlichen Familienradtour an der Bockseiche in Welzheim. Von dort ging es über Breitenfürst, den Flößersee nach Urbach zum „Turm an der Birke“. Nach einer kleinen Pause mit Aussicht über Urbach fuhr die Gruppe dann weiter über den Remstalradweg zum Platzhirsch nach Schorndorf. Nach einem gemeinsamen Essen kam die größte Attraktion der Tour. Unsere SNOP`s haben die geübten Biker zu den Trails nach Oberberken geführt. Es war einfach ein Traum …

Nachdem jeder bei rasanten Abfahrten voll auf seine Kosten gekommen war, ging es mit dem Radl über Haubersbronn wieder nach Hause auf den Berg zurück.

Ischgl - Relax. If you can

Die “Schneehasen” der DSV Skischule TSF Welzheim waren auch dieses Jahr wieder zum krönenden Abschluss der Skisaison für drei Tage in Ischgl. Am Freitag, 12. April um 8.45 Uhr saßen schon alle 15 skibegeisterten Teilnehmer in der Silvrettabahn. Mit einer Gesamtlänge von 3938 m und einer Höhendifferenz von 961 m befördert diese Gondelbahn die Skifahrer auf eine Höhe von 2320 m ins größte und schönste Skigebiet Tirols. Ischgl, das Alpen-Lifestyle-Mekka.

Bei besten Schnee- und Pistenverhältnissen waren über 40 hochmoderne Liftanlagen geöffnet. Ein großzügiges Pistenangebot für alle Schwierigkeitsgrade wartete auf die Skifahrer. Bei überwiegend leeren Pisten konnte jeder genussvoll oder sportlich gecarvt Skifahren. Bei Höchstgeschwindigkeiten von 70 km/h wurde jeden Tag über sechs Stunden Ski gefahren und dabei bis zu 50 Pistenkilometer zurückgelegt. Über dem Bergkamm auf 2872 m Höhe, mit traumhaftem Blick auf die umliegenden Berge, stand man bei Kaiserwetter mit seinen Skiern schon in der Schweiz. In 15 verschiedenen Bergrestaurants ist auch kulinarisch einiges geboten. Mit traditioneller Tiroler Küche oder internationalen Gerichten im Pardorama mit dem wohl schönsten Ausblick ins Skigebiet auf 2624 m Höhe blieben keine Wünsche offen.

Abschluss eines jeden Tages war die elf km lange Talabfahrt. Danach wartete im vier Sterne Hotel Höllroah in Kappl eine Sauna, Dampfbad und ein leckeres fünf Gänge Menü auf die Teilnehmer.

Über Nacht fiel Neuschnee und nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet konnten es die meisten Teilnehmer am Sonntag kaum erwarten ein letztes Mal auf den Pisten Ski zu fahren. In unberührten Tiefschneehängen machte mancher eine perfekte Spur mit Kurzschwüngen. Auch

an diesem Tag war das Wetter gut und bildete so den perfekten Abschluss der Skisaison.

SnowCamp Zugspitz Arena

Das SnowCamp gehört schon seit Jahren zum festen Skiprogramm der DSV Skischule der TSF Welzheim dazu.

Mitte März starteten deshalb zehn Teilnehmer mit zwei Betreuern in den Weltcup Ort Garmisch-Partenkirchen. Nach einer stürmischen Anreise starteten die Schneewütigen gemütlich mit Pizza und guter Laune im Quartier unterhalb der Skisprungschanze ins Wochenende. Am Samstag konnten sich die Ski- und Snowboardbegeisterten trotz weichem Schnee bei strahlendem Sonnenschein und 15 Grad in Ehrwald austoben. Auf 27,5 Pistenkilometern, 1950 Höhenmetern und reichlich Schnee auf den Pisten kam jeder ein bisschen ins Schwitzen. Wer danach immer noch nicht genug hatte, konnte mit einer Wanderung auf die Garmischer Skisprungschanze den Sonnenuntergang genießen oder mit dem Popo-Rutscher den Olympiateilnehmern ganz schön Konkurrenz machen.

Nach dem am Sonntag entspannt gefrühstückt und gepackt wurde ging es weiter auf 2160 Meter Höhe nach Lermoos. Das Skigebiet Lermoos befindet sich in der Tiroler Zugspitz Arena und mit acht Liften befördert es die Gäste zu 27,3 km Pisten. Mit deutlich besseren Schneeverhältnissen ließ die Sonne auch hier die Teilnehmer nicht im Stich.

Kaputt aber glücklich ging es dann wieder auf die Heimreise nach Welzheim.

Familienfreizeit im Skigebiet Gitschberg Jochtal

Die Familienfreizeit der DSV Ski Schule der TSF Welzheim startete wieder mit zwölf Familien und insgesamt 48 begeisterten Ski- und Snowboardfahrern in den Faschingsferien nach Südtirol. Dieses Jahr ging es das erste Mal in das Skigebiet Gitschberg Jochtal. Im Laufe des Samstages kamen alle in der drei Sterne Pension Volgger in Rodeneck an. Das Wetter war schon fast frühlingshaft und einige unternahmen gleich einen Spaziergang zum Schloss Rodenegg. Am nächsten Tag waren alle gespannt auf das neue Skigebiet. Zuerst ging es mit der 8er-Jochtal Kabinenbahn auf eine Höhe von 2008 Meter. Eine vierer und sechser Sesselbahn schloss sich an und man gelangte auf eine Höhe von 2118 Meter. Bei besten Pistenverhältnissen konnte jeder an diesem Tag frei fahren, da die Ski- und Snowboardkurse erst am Montag begannen. Mit der 8er-Gaisjoch Kabinenbahn gelangte man in das zweite Skigebiet Gitschberg. Auf dem Gitsch befand man sich auf einer Höhe von 2510 Meter und einem gigantischen 360 Grad Fernblick. Das bedeutete 55 abwechslungsreiche Pistenkilometer, die ungebremsten Skispaß garantierten. Es gab Abfahrten von sanft bis rasant und sogar vier schwarze Pisten waren dabei.

Bei den verschiedenen Ski- und Snowboardkursen waren vier Ski- und zwei Snowboardlehrer im Einsatz. Der Jüngsten war fünf Jahre alt. Eine Gruppe mit 16-jährigen Jugendlichen wurden im Kurs auf die bevorstehende Ausbildung zum Übungsleiter Alpin vorbereitet. Dabei wurde das Fahrkönnen verbessert und das Bewegungssehen und Feedback geschult.

Fast jeden Abend gab es in der Pension Programm, angefangen am Sonntag mit den Sonntagsmalern, Kinderfasching am Dienstag, ein Flipp-Fußball- und Tischtennisturnier stand ebenfalls auf dem Programm sowie eine kleine Fitnesseinheit mit dem „Rubberband“. Für die Erwachsenen fand noch eine Glühweinparty im Garten der Pension Volgger statt.

Zum Abschluss gab es am Freitag ein Jux-Rennen, bei dem man Paarweise einen Parcour absolvieren musste. Verbunden mit einer Schnur musste man an der ersten Station so schnell wie möglich einen Schokokuss essen. Weiter fuhr man zusammen durch ein Schlupftor. Bei der zweiten Station zeigte jeder sein Können beim Dosenwerfen auf der Piste. Zum Schluss ging es noch über eine kleine Wellenbahn. Gemeinsam im Ziel angekommen war ein Lachen nicht zu überhören.

Die Siegerehrung wurde am Abend mit vielen schmunzelnden Gesichtern vollzogen

Eine rundum gelungene Familienfreizeit ging zu Ende. Das Wetter war bis auf einen Tag herrlich, beste Pistenverhältnisse und am letzten Tag sogar Neuschnee. Was will man als Ski- und Snowboardfahrer mehr?

Kaiserwetter bei der Partyausfahrt

Der Förderverein der Ski- und Snowboardabteilung der TSF Welzheim organisierte auch in diesem Jahr wieder die Partyausfahrt an den Sonnenkopf am Samstag, 16. Februar.
Um 5 Uhr morgens ging es für die 30 Teilnehmer starke Gruppe los ins Naturschnee-Skieldorado, das schneesicherste Skigebiet Vorarlberg. Nach einer staubedingt langen Anfahrt wurde das Skigebiet gegen 11 Uhr erreicht.

Bei strahlend blauem Himmel und besten Schnee- und Pistenbedingungen konnte jeder Ski- und Snowboardfahrer das Beste aus sich herausholen. Das Skigebiet umfasst eine 8er Kabinenbahn, vier Sessellifte, vier Schlepplifte und 22 Pisten. Auch kulinarisch ist dort einiges geboten, neben einigen kleineren Hütten gibt es auch ein großes Restaurant an der Bergstation, dessen Angebot keine Wünsche offenlässt.
Nach einem Skitag bei Kaiserwetter und viel Spaß auf Traumpisten ging es anschließend in die berüchtigte Kelo Bar an der Talstation zum Feiern.

Um 20 Uhr brach die Gruppe dann gut gelaunt die Rückreise im Bus der Firma Maier Reisen an, in dem auch gleich weitergefeiert wurde. Gegen Mitternacht waren alle wieder in Welzheim und ein toller Ski- und Snowboardtag ging zu Ende.

Dreimal Ski- und Snowboardfahren in zwei Tagen

Am ersten Februar Wochenende startete eine sehr große Gruppe Mädchen und Jungs mit ihren drei Ski- und Snowboardlehrern in drei Kleinbussen zur beliebten Jugendfreizeit der Ski- und Snowboardabteilung der TSF Welzheim nach Immenstadt ins Allgäu. Bei der Ankunft im Berghaus Rieder ging erst einmal der Kampf um die Zimmerverteilung los. Nachdem jeder seinen Schlafplatz gefunden und das Abendessen verzehrt wurde, startete die Gruppe mit einem kurzweiligen Spieleabend, organisiert von den Jugendlichen.

Nach einer kurzen Nacht waren am Samstagmorgen alle heiß auf Vollgas im Schnee. Punkt neun Uhr standen alle im Skigebiet Ofterschwang auf der Piste. Leider war der Wettergott anfänglich nicht wohlgesonnen, so dass die Mädels und Jungs bis zum Mittag im Schneeregen fahren mussten. Erst am Nachmittag ließ sich die Sonne blicken. Um 15.30 Uhr war Schluss, für den ersten Teil. Der Hunger nach Skifahren und Snowboarden war jedoch noch nicht gestillt. Es stand eine Zugabe auf dem Programm. Ein kurzer Zwischenstopp in der Unterkunft verbunden mit einer kleinen Stärkung, brachen alle am Abend erneut auf. Als Krönung des Tages stand das Nachtskifahren in Nesselwang bei der Alpspitzbahn an. Bereits von der Autobahn konnte man die hell beleuchtete Piste sehen. Die Kinder und Jugendlichen waren beeindruckt und das Kribbeln in den Füßen nahm deutlich zu. Perfekte Schneebedingungen und ein komplett geöffneter Fun-Park führten dazu, dass die Kids bis zur letzten Fahrt im Flutlicht auf der Piste waren. Am Sonntagmorgen hieß es frühstücken, zusammenpacken, putzen und Abfahrt zum Skigebiet Hündle. Starker Dauerschneefall und schlechte Sicht hielten den Abschiedsschmerz am

Nachmittag in Grenzen und die Kinder und Jugendlichen konnten sich vom Ski- und Snowboardfahren trennen. So kam am Sonntagabend eine schneeverrückte Truppe aus dem Allgäu zurück, die auf ihren Wintersportgeräten maximalen Spaß im Schnee, egal ob bei Wind, Schneefall oder in der Nacht hatten. Rock on.